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· Ein offenes Land - Pester Lloyd ·
· Ungarn im allgemeinen ·

UNGARN / MAGYARORSZÁG

 

Inhalt:

 

Einleitung

physische Geographie

Klima

Flora und Fauna

Bevölkerung

Bildung und Schulwesen

Kultureinrichtungen

Verwaltung und Politik

 

In der Sonne flimmernde Steppe, ein einsamer Ziehbrunnen, Staub aufwirbelnde Pferde, Paprikaschnüre vor einer weißen Hauswand, und in der Ferne winkt Piroschka....So haben Sie das vorgestellt? Klischee oder Wirklichkeit?

Ich würde sagen beides. In einem Teil des Landes findet man die schnurrbärtigen Hirte, gestützt auf seinen angen Stab, einem strubbeligen Hund zur Seite. Wo Pferdewagen noch zum Alltag gehören, auch wenn Piroschka ihren weiten, bunten Baumwollrock längst gegen die neueste Mode eingetauscht hat.

 

Ungarn ist zwar ein kleines Land, aber recht vielseitig. Sein Herz ist die Hauptstadt Budapest, hier laufen alle Lebensadern zusammen, hier schlägt der Puls am schnellsten. Budapest, die Grande Dame an der Donau, ist manchmal ein fröhliches,kleines Mädchen, eine müde Arbeiterin, ein schillerndes Glamourgirl, eine weise Alte vergangener Zeiten oder eine zarte Märchenfee. Zwischen pompösen Bauten der vorletzten Jahrhundertwende, verspieltem Jugendstil, eleganten Boulevards, abendteuerlichen Hinterhöfen und altertümlichen Gassen des Burgviertels lohnt es sich, auf Entdeckungsreise zu gehen.

 

Das übrige Ungarn präsentiert sich mit ländlicher Gelassenheit, hübschen Barockstädten, kleinen Dörfern, altehrwürdigen Abteien, majestätischen Burgen und Ruinen sowie zahlreichen Heilbädern und Schlössern, die zur Zeit als Hotels dienen.

 

In der Regel ist die erste Begegnung mit Ungarn eine Überraschung. Statt der erwarteten Ebene heisst den von Westen Kommenden eine fruchtbare, leicht gewellte Landschaft willkommen, in deren Mitte sich der Balaton erstreckt. Der seine Farbe wie ein Chamäleon wechselnde See ist bekannt für seinen Fischreichtum, seine weiten, flachen Sandstrände im Süden und die bizarre Kette aus Vulkanhügeln am Nordufer. Ausserdem gehört er mit seinen kleinen, aber feinen Weinbaugebieten zu den bedeutendsten Weinregionen des Landes.

Drei kleine Mittelgebirge:Bakony, Vertes und Mecsek, bereichern diesen westlich der Donau liegenden Teil Ungarns, Transdanubien, um dichte, wildreiche Wälder und Betyaren-Räubergeschichten. Berge sind es auch, die das traumhaft schöne Donauknie prägen.

Im Süden, unter dem Schutz des Mecsek-Massivs, entfaltet sich eine mediterrane Vegetation mit Feigen,-und Mandelbäumen.

Nordungarns Reiz liegt ebenso in den bewaldeten Höhen des Matra- und Bükk-Gebirges wie in dem sanft geschwungenen Weingärten von Eger und Tokaj. Von den Bergen fällt der Blick nach Süden weit in die faszinierend flache und dünn besiedelte Landschaft der Grossen Tiefebene (Alföld), die von den beiden Flüssen Duna (Donau) und Tisza (Theiss) strukturiert wird. Hier ist die Heimat von Puszta und Paprika.

- so berichtet DuMont Ungarn Reiseführer in der Einleitung vom Land:

.......und ihre Bewohner, die Magyaren:

 

"Ungar bin ich! und ernst ist meine Natur,

So wie die tiefen Töne uns'rer Geigen sind.

Wenn auch ein Lächeln meinen Mund umspielt,

Zum frohen Lachen bring ich's nie geschwind.

Zur höchsten Lust, die aus dem Aug' mir strahlt,

Stellt gerne sich eine stille Träne ein;

Ich trage auch gelassen jedes Leid,

Bedauert will ich nie und nimmer sein!

Sándor Petöfi

 

Mit diesen Worten bekannte sich Sandor Petöfi 1847 zum Ungarntum. Erbittert kämpfte er mit Feder und Schwert für Ungarns Befreiung vom Habsburger Reich und starb schliesslich 1849 auf dem Schlachtfeld. Geboren wurde der Nationaldichter als Sohn des Slowaken Petrovics und der Maria Hruz, die laut Überlieferung nicht gut Ungarisch sprach.

Es scheint ungewöhnlich, dass sich ein Kind nicht ungarischer Eltern mit Leib und Seele für das Geschick Ungarns einsetzt, ist aber recht typisch für das Land.

Viele Ungarn können auf einen donauschwäbischen Großvater zurückblicken, die Mutter war mütterlicherseits Slowakin oder der Vater Paloze. Die Ungarn sind im Grunde ein buntes Völkergemisch. Bis heute leben im kleinen Land mit Roma, Donauschwaben, Jude, Kroaten, Serben und rasch zunehmend mehr Chinesen friedlich zusammen.

Auf die Frage der Nationszugehörigkeit wird man in den meisten Fällen, manchmal sogar mit erstauntem Unterton, als Antwort bekommen:"Ungarn!"

Sie haben es schon immer verstanden, andere Völker trotz ihrer schwierigen und eigentümmlichen Sprache zu assimilieren, ohne selbst assimiliert zu werden.

 

 

Physische Geographie

Ungarn wird überwiegend von Tiefland eingenommen. Mehr als zwei Drittel des Landes liegen weniger als 200 Meter über dem Meeresspiegel. Das Land erstreckt sich über den größten Teil des von Gebirgen umrahmten Pannonischen Beckens. Das Große Ungarische Tiefland (Alföld) nimmt als zentraler Teil dieses Beckens nahezu den gesamten Osten und Süden des Landes ein. Diese Großlandschaft wird von der Theiß durchflossen und weist in weiten Teilen steppenartigen Charakter auf. Das Kleine Ungarische Tiefland (Kisalföld) erstreckt sich im Nordwesten des Landes. Wie im Alföld sind die Höhenunterschiede in dieser Region sehr gering. Die beiden Tiefländer werden vom Ungarischen Mittelgebirge getrennt. Die Ungarn überwiegend südwärts durchziehende Donau, die zwischen Bratislava (Preßburg) und Esztergom die Grenze zur Slowakei bildet, teilt das Ungarische Mittelgebirge in das westliche Transdanubische Mittelgebirge und das östliche Nordungarische Mittelgebirge; beide umfassen mehrere Gebirgsgruppen. Im östlich der Donau gelegenen Mátragebirge befindet sich der Kékes; er markiert mit 1 014 Metern die höchste Erhebung des Landes. Der Südwesten Ungarns wird vom Transdanubischen Hügelland eingenommen. In diesem Gebiet liegt auch der Plattensee(Balaton), der größte See Mitteleuropas.

 

Klima

Es herrscht ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern. In den Sommermonaten können Dürreperioden auftreten, aber Gewitter auch ergiebige Niederschläge (Juni ist meistens sehr niederschlagreich) bringen. Die Schneeschmelze im Alpengebiet führt im Frühjahr oft zu Überschwemmungen.

 

Klimadiagramm Budapest

Wegen der Binnenlage und der abschirmenden Wirkung der Gebirge hat Budapest ein relativ trockenes Kontinentalklima mit mildem Winter und warmem Sommer. Die mittleren Temperaturen liegen im Januar bei -1 °C sowie im Juli bei 21 °C. Im Frühsommer sind die ergiebigsten Niederschläge zu verzeichnen. Die mittlere Niederschlagsmenge beträgt im Jahr rund 600 Millimeter.

(Das Kontinentalklima ist durch heiße Sommer und kalte Winter geprägt, mit starken Unterschieden der Jahreszeiten und außerdem nur geringem Niederschlag. Dem Kontinentalklima gegenüber steht das Seeklima.

Je weiter man ins Innere eines Kontinents kommt, desto mehr nimmt der ausgleichende Einfluss der Meere ab, welche einen großen Wärmespeicher darstellen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Wolken und ihr Feuchtigkeitsgehalt stark.

Das trockene Klima läßt zahlreiche Steppen und Wüsten, entstehen, denn die Haupt-Verdunstungsräume der Ozeane sind weit entfernt. Das Abregnen der Wolken erfolgt hauptsächlich an den Rändern der Kontinente, sodass für das Innere nur wenig übrigbleibt.
An den Gebirgen unterwegs sinkt einerseits die Windgeschwindigkeit, andererseits werden die Wolken zum Aufsteigen gezwungen und können durch die folgende Abkühlung nicht mehr so viel Wasserdampf halten.)

Die mittleren Temperaturen liegen im Januar zwischen -1 °C und -3 °C sowie im Juli zwischen 21 und 23 °C. Im Frühsommer sind die ergiebigsten Niederschläge zu verzeichnen. Die mittlere Niederschlagsmenge beträgt im Westen rund 800 Millimeter, während in den östlichen Landesteilen in trockenen Jahren 500 Millimeter unterschritten werden können.

Flora und Fauna

Ungefähr 18,6 Prozent des Landes sind bewaldet. Die Wälder bestehen vor allem aus Eichen, Buchen, Linden, Eschen, Ahorn und Birken sowie im Transdanubischen Hügelland aus Edelkastanien und Maulbeerbäumen. Die als Puszta bezeichnete, von Feuchtwäldern durchsetzte Waldsteppe ist eine Kulturlandschaft. Sie ist heute weitgehend verschwunden und wurde zum Teil in standortfremde Robinienwälder umgewandelt.

Bemerkenswerte Raubtiere sind Goldschakal, Steppeniltis (ein naher Verwandter des auch in Ungarn vorkommenden Iltis), Fischotter, Wildkatze und Marderhund. Zu den im offenen Land lebenden Nagetieren gehören Feldhamster, Ziesel, Ährenmaus und Steppenbirkenmaus. In Feuchtgebieten sind Weiß- und Schwarzstorch sowie seltene Reiherarten wie Purpur-, Silber-, Seiden- und Rallenreiher verbreitet. Die Greifvogelfauna ist auch durch Adlerarten wie See- und Kaiseradler repräsentiert. Ein auffallender Großvogel der Puszta ist die Groß trappe. Das Große Ungarische Tiefland bietet wichtige Rastplätze für Zugvögel.

 

BEVÖLKERUNG

Die Einwohnerzahl Ungarns beträgt 10,2 Millionen (2000). Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt bei 109 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die nördlichen Landesteile sind wesentlich dichter besiedelt als der Süden. Die Wachstumsrate der Bevölkerung ist seit einigen Jahren negativ und beträgt -0,18 Prozent (2000). Die Lebenserwartung liegt bei 71,5 Jahren (2000).

Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Ungarn 92%; Sinti und Roma 3%; Deutsche 1%; Slowaken 1%; Juden 1%; Südslawen 1%; andere 1%

Religionszugehörigkeit: Christen 88.6% (davon Katholiken 63.1% und Protestanten 25.5%); andere (meist ohne) 11.4%

 

Der Durchscnittsungar stirbt früher, aber genießt das Leben.....

Die Lebenserwartung beträgt 68 Jahre, die viertniedrigste in der EU der 25. Die durchschnittliche Lebenserwartung in der EU liegt bei 74,8 Jahren (Frauen leben in Ungarn 76,6 Jahre lang, in der EU 81,3 Jahre).

Außerdem heiratet er ungern – nur 4,5 Eheschließungen pro 1000 Einwohner im Jahr meldet die Statistk, die Vergleichsziffer in der EU25 beträgt 4,9 pro Jahr.....und hat weniger Kinder mit seiner Partnerin (1,3 gegenüber 1,5 im erweiterten Europa). Allerdings hat er mehr uneheliche Kinder als der EU- Durchschnittsbürger ( 31,4%, EU:29% )

 

Die Jahresproduktivität eines Ungarn lag mit 17000 euro im Jahr 2002 weit hinter der in der EU25 mit 51900 Euro.

Der Ungar gibt doppelt soviel Geld seines Einkommens für Alkohol und Zigaretten aus, sowie ein Drittel mehr für Essen und Trinken. Deshalb stirbt er in 45,3% der Fälle an Kreislaufproblemen (Frauen 57,2%) oder Krebs (Männer 27,1%, Frauen 22,4%)

 

BILDUNG UND SCHULWESEN

In Ungarn besteht für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren Schulpflicht (1998). Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 99,4 Prozent (2000). Der Besuch der Grundschule ist kostenlos. Im Jahr 2005 haben 1 416 000 Kinder das erste Schuljahr begonnen. (Bevölkerungszahl beträgt 1 0 Mio.)

Die Regierung zahlt auch den Großteil der Kosten für den Besuch der Sekundarschulen und höheren Bildungseinrichtungen. Das Schulsystem besteht aus allgemeinen Schulen oder Grundschulen, die die ersten acht Klassen umfassen, aus Sekundarschulen und technischen Schulen sowie aus höheren Bildungseinrichtungen. Auf die Berufsausbildung und die Ausbildung auf technischen Gebieten wird besonderer Wert gelegt.

Die bedeutendsten der knapp 60 höheren Bildungseinrichtungen Ungarns sind die Universitäten von Budapest (gegründet 1635), Pécs (1367), Szeged (1872) und Debrecen (1912). 1995 waren 194 607 Studenten an den Hochschulen und Universitäten eingeschrieben. 2000–2001 waren 330 549 Studenten an den Hochschulen und Universitäten eingeschrieben. Die meisten Hochschulen sind auf die Ausbildung von Lehrern, auf technische Fächer, auf Landwirtschaft oder eine spezielle Berufsausbildung ausgerichtet.

 

KULTUREINRICHTUNGEN

Ungarn besitzt über 5 000 öffentliche Bibliotheken. Die größte ist die Széchényi-Nationalbibliothek in Budapest. Sie wurde 1802 gegründet und umfasst rund 2,4 Millionen Bände und 4,2 Millionen Urkunden usw. Weitere bedeutende Bibliotheken in Budapest sind das Nationalarchiv, die Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und die Parlamentsbibliothek. Außer städtischen und regionalen öffentlichen Bibliotheken verfügt Ungarn auch über Bibliotheken der Gewerkschaft und über wissenschaftliche Bibliotheken.

Zu den führenden Museen Ungarns gehören das Ungarische Historische Landesmuseum, das Sammlungen über die Geschichte der magyarischen Kultur ab dem 9. Jahrhundert beherbergt, das Ungarische Museum der Bildenden Künste und das Ungarische Nationalmuseum der Naturgeschichte. Diese drei Museen befinden sich in Budapest.

 

VERWALTUNG UND POLITIK

Ungarn wird gemäß der Verfassung von 1949 regiert, die später mehrfach geändert und 1989 in wesentlichen Teilen überarbeitet wurde. Diese Änderungen entsprachen der Umstrukturierung des Landes von einer sozialistischen Volksrepublik in eine demokratische Republik.

 

Exekutive

Staatsoberhaupt ist der von der Nationalversammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählte Präsident, der einmal wiedergewählt werden darf. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und hat das Recht, den Kriegs- und Ausnahmezustand auszurufen. Die Nationalversammlung wählt auch den Ministerpräsidenten und sein Kabinett, den Ministerrat.

 

Legislative

Die aus einer Kammer bestehende Nationalversammlung (Országgyülés) umfasst 386 Mitglieder. Davon werden 176 Abgeordnete direkt aus lokalen Wahlbezirken, 152 durch Verhältniswahl aus Komitats- und Stadtlisten und 58 indirekt aus Landeslisten der einzelnen Parteien gestellt. Die Abgeordneten werden für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt.

 

Judikative

Höchste juristische Instanz Ungarns ist der Oberste Gerichtshof mit Sitz in Budapest. Es ist das oberste Appellationsgericht des Landes; seine Richter werden von der Nationalversammlung gewählt. Die Komitats-, Bezirks- und Stadtgerichte verhandeln Strafsachen, meist unter dem Vorsitz eines Berufsrichters und zweier Laienrichter. Die Richter werden von örtlichen Räten für eine Dauer von drei Jahren gewählt.

 

Politik

Zwischen 1949 und 1989 beherrschte die Ungarische Sozialistische Arbeiterpartei das politische Leben des Landes. Im Oktober 1989 benannte sie sich aufgrund schnell sinkender Mitgliederzahlen in Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) um. Wichtige Parteien des Landes sind:

 

Parteiname/Übersetzung

politische Richtung

 

Magyar Szocialista Part (MSZP)
Ungarische Sozialistische Partei,

sozialdemokratisch

 

Magyar Polgari Part (MPP-FIDESZ)
Ungarische Bürgerpartei

konservativ

 

Magyar Demokrata Forum (MDF)
Ungarisches Demokratisches Forum,

konservativ

 

Szabad Demokratak Szövetsege (SZDSZ) Bund Freier Demokraten

liberal

 

Magyar Igazsag es Elet Partja (MIEP) Ungarische Partei des Rechts und Lebens

nationalistisch

 

Centrum Part (CP) Zentrumspartei

christdemokratisch

 

Független Kisgazdapart (FKGP)
Unabhängige Partei der Kleinland- wirte

agrarisch-konservativ

 

Kommunalverwaltung

Ungarn ist in den Hauptstadtbezirk Budapest (mit dem Status eines Komitates) und 19 Komitate aufgeteilt, die wiederum in Bezirke untergliedert sind. Die 19 Komitate sind: Bács-Kiskun, Baranya, Békés, Borsod-Abauj-Zemplén, Csongrad, Fejér, Györ-Moson-Sopron, Hajdú-Bihar, Heves, Jász-Nagykun-Szolnok, Komárom-Esztergom, Nógrád, Pest, Somogy, Szabolcs-Szatmár-Bereg, Tolna, Vas, Veszprém und Zala.

Die Kommunalverwaltung hat einen hierarchischen Aufbau aus Dorfräten, Komitats- und Stadträten sowie Bezirksräten. Alle Räte werden durch freie Wahlen ermittelt, allerdings ist die Wahlbeteiligung im Allgemeinen niedrig.