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Szentendre

      

In Szentendre herumzustreifen ist schon an sich ein unvergessliches Erlebnis.
Vor dem Städtchen fließt die sog.-e "kleine Donau", ein Donauarm.
Die Stadt ist das Tor zu dem malerischen Donauknie, durch dieses historisches Städtchen gelangt man in die an historischen Baudenkmäler reichen Ortschaften Visegrad und Esztergom. Die unregelmäßige Plätze, die winkligen Straßen mit Kopfsteinpflaster, die engen Gassen und das unübersehbare Labyrinth von Treppen erwecken die Atmosphäre kleiner griechischer oder dalmatinischer Städte. Die sieben Kirchtürme, die farbenfrohen Häuser, die engen Gässchen, zwei Dutzend Museen und nicht zuletzt das überall gegenwärtige mediterrane Flair machen die am Donauufer liegende Stadt zur meist Besuchten im Donauknie.

Szentendre und Umgebung sind seit Urzeiten bewohnt. Eine Vielzahl archeologischer Funde weist darauf hin, daß hier von der Jungsteinzeit an bis zur Römerzeit, also im Verlauf von nahezu 4 Jahrtausenden, bedeutende Siedlungen bestanden haben.

Von den Kirchen sind noch heute vier im Besitz der pravoslawischen Kirche der hier angesiedelten Serben, die seinerzeit vor den Türken flüchteten. Dies sind: die Kirche im Rokokostil Blagovesztenszka, die Kirche Pozsarevacska (Kossuth u. 1.), die Preobrazsenszka (Bogdányi út 42.) und die Hauptkirche, die Belgrád-Kathedrale oder so genannte Saborna (Alkotmány u.) mit ihrem verzierten Eingangstor. Die Kirche St. Peter und Paul (Csiprovacska, Dumtsa J. u.) hat die katholische Kirche übernommen, die Opovacska-Kirche (Rákóczi u. 14.) gehört heute zur reformierten Kirche. Die Ikonen, Goldschmiedearbeiten und die anderen Schätze des Museums der serbisch-orthodoxen Kirchenkunst (Pátriárka u. 5.) ergänzen die Sehenswürdigkeiten der serbischen Kirchen. Die auf dem Berghügel stehende römisch-katholische Pfarrkirche (Templom tér) wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut und besitzt die älteste Sonnenuhr des Landes, die heute noch die Zeit anzeigt. Hier gibt es alles für die nach Nostalgie suchenden Touristen: Geschäfte, Restaurants, Zunftschilder, die Gebäude am Hauptmarkt, die Verziehrung der Häuser, die vielen attraktiven Fotomotive und das Margit-Kovács-Museum, eines der populärsten Museen des Landes (Vastagh György u. 1.) mit den liebenswerten Figuren der Museumsgründerin, einer Keramikkünstlerin (1902-1977), bieten dem Besucher wahre Kunst und ästhetische Erlebnisse, die der Quelle von Güte, Schönheit und Menschlichkeit entsprungen ist.
Die Werke der talentierten Künstlerfamilien des 19. Jahrhunderts, z. B. die von Károly Ferenczy (1862-1917) und seinen Zwillingen Gobelinweberin Noémi und Bildhauer Béni, dem Maler Valér und von Ferenczys Ehefrau sind im Ferenczy-Museum (Fõ tér 6.) zu sehen.

Seit der Gründung der "Gesellschaft der Maler von Szentendre" im Jahre 1928 hat die Organisation zahllose Ausstellungen mit den Lebenswerken der im 20. Jahrhundert in der Stadt lebenden oder mit der Stadt und der Schule von Szentendre verbundenen Künstler in den schönsten Häusern und Baudenkmälern der Stadt veranstaltet. In der Bildergalerie von Szentendre (Szentendrei Képtár, Fo tér 2-5.), die sich im Haus eines ehemaligen serbischen Kaufmanns aus dem 18. Jahrhundert befindet, sowie in der Galerie der Künstlersiedlung (Bogdányi út 51.) können Sie temporäre Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern besichtigen. Die Werke von zeitgenössischen Künstlern der bildenden Kunst und des Kunstgewerbes können Sie in 13 Galerien besichtige und direkt vor Ort erwerben.

Das Szabó-Marzipanmuseum (Dumtsa J. u. 14.) stellt Ihnen den süßen Grundstoff in vielen Formen vor. Das Konditoreimuseum Dobos bietet die originale "Dobostorte".

Im Haus der Volkskünste (Rákóczi u. 1.) können Sie die Volkskunst aus dem Komitat Pest kennen lernen, im "römischen Lapidarium" (Dunakanyari körút 1.) sind die antiken Funde der Stadt Ulcisia Castra aus dem 1. und 4. Jahrhundert zu besichtigen. In einem alten Mühlengebäude wurde ein Kulturzentrum eingerichtet: das Zentrum der "bildenden Künste".

Eine funktionierende Werkstatt de zeitgenössischen Künste ist hier ebenfalls untergebracht (Bogdányi út 32.). Die Ausstellungen werden durch bunte Programmangebote ergänzt.

Im Verkehrsmuseum (Közlekedési Múzeum) an der Endstation der S-Bahn wird eine umfangreiche Kollektion von Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs gezeigt.

Ungarns größte Volkskundesammlung finden Sie im ethnographischen Freilichtmuseum (Szabadtéri Néprajzi Múzeum, Sztaravodai út 1.), 3 km vom Stadtzentrum entfernt. Hier werden in ganz Ungarn gesammelte volkskundliche Schätze und Andenken aufbewahrt. Nach der endgültigen Fertigstellung des Freilichtmuseums können hier in 10 Landschaftseinheiten mit insgesamt 340 Gebäuden die Besonderheiten der volkstümlichen ungarischen Architektur vorgestellt werden. Zurzeit können Sie sieben Landschaftseinheiten, eine griechisch-katholische Kirche und einen reformierten Steingarten besichtigen. In dem von April bis September geöffneten Museum werden an den Wochenenden volkstümliche Handwerksberufe vorgestellt. Hier werden die für die ungarische Volkstradition wichtigen Gedenktage gefeiert.

Preis: siehe Tarifen