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Fahrt zur Donauknie  

Dieser Weg führt in die malerische Landschaft Donauknie. Der Staatsgründer König Istvan (Stephan) wurde in Esztergom nach römisch-katholischen Ritualen getauft, seitdem ist hier das Zentrum der ungarischen römisch katholischen Kirche. Es ist auch die Aufgabe des jeweiligen Erzbischofs geblieben, die ungarische Könige zu krönen.
Man besichtigt die größte Kirche des Landes, welch an einem Felsenstück im 19. Jh. erbaut wurde. Direkt daneben befinden sich die Burgüberreste der Arpadenhauser Könige.

Von hier aus kann man ein einmaliges Panorama geniessen. Wenn das Bedürfnis nach Nahrung hervorgerufen wird, kann man in ein Restaurant einkehren, wo man den Hunger stillen kann.
Die Besichtigung der Hochburg von Visegrad oder vom Renessaince Palast ist empfehlenswert.
Wo es sich die Donau ganz plötzlich "anders überlegt" und sich - eine steile Senke durchbrechend - nach Süden schlängelt, dort erhebt sich über dem Bild des Donauknies Visegrád mit dem zu seinem Symbol gewachsenen Salomon-Turm. In der Burg bewahrte man lange Zeit die ungarische Krone und die Krönungsinsignien auf.
Seit der Herrschaft Róbert Károlys avancierte Visegrád zum ständigen Königlichen Sitz, wohin gemeinsam mit dem König auch die ihm treu ergebene Aristokratie übersiedelte. Von 1316 an richtete König Karl Robert hier seinen Hof ein, wodurch der Palast nicht nur zum Landeszentrum , sondern auch zum Schauplatz internationaler Erreignisse wurde.
Dieser in gutem Zustand erhaltener Palast war Sommerresidenz von König Matthias (1456-1490), dem Hauptdarsteller der meisten Geschichtssagen und Vater der ungarischen Renaissance. Unter diesem König kam es hier zu den bedeutendsten Bauarbeiten und Erneuerungen. Der humanistische Prälat Miklós Oláh schrieb in seinem 1536 fertiggestellten Buch "Hungaria-Attila" über den Renessaincepalast: "Es wird erzählt, sie fasse mehr als 350 Zimmer. Auf ihrem mit Loggien umwobenen Hof erhebt sich ein mit wundervoller Kunst erbauter Brunnen, geschmückt von den Statuen der Musen. Auf der auf ihrem Dach auf einem Marmorblock aufgesetzten Cupido-Statue floss zu festlichen Anlässen - wie ich von Älteren erfahren konnte - abwechselnd Weiß- und Rotwein, welcher am Fuße des Berges geschickt in die Wasserleitung gegossen wurde. Das Tor des Palastes öffnet sich zur Donau, die von dort in etwa 200 Fuß Entfernung fließt." Visegrád ist auf Grund seiner Geschichte und seiner Lage eine der am stärksten frequentierten touristischen Sehenswürdigkeiten.

 

Die letzte Ortschaft die man bei diesem Tagesausflug besucht, ist Szentendre.
Die kleine an der Donau gelegene Künstlerstadt mit ihren stimmungsvollen Gassen liegt nur 28 km von Budapest entfernt. Für ein Nachmittagskaffe ist es ein ausgezeichneter Schauplatz. Mit den kleinen Kopfsteinplastern belegten Gassen kann man herrlich bummeln.